„Einszweidrei, im Sauseschritt . . .“
Ein Schauspielprogramm mit Ergötzlichem und Besinnlichem von Wilhelm Busch
Im Sauseschritt wird der Lebenslauf des genialen Spötters anhand von Selbstbekenntnissen in Vers und Prosa zurückgelegt, gewürzt mit satirischen Seitenhieben auf unangenehme Zeitgenossen.Und spielerisch wird die witzige Bildergeschichte vom Eheleben des Privatiers "Tobias Knopp" anhand von 40 großformatigen Zeichnungen vorgeführt, in Verse gesetzt vom´ewigen Junggesellen` W.B. !
Mit knappen musikalischen Kommentaren wird das Ganze vom Gitarristen begleitet.
Ein originelles Schau–Spiel, das lebenserfahrenen Menschen ein vergnügliches Wiedersehen mit dem populären Dichter, Zeichner und Lebenskünstler in nicht minder schnelllebiger Zeit bietet.
„Wie det is mit de Liebe . . . ?!“
Ein Bühnenspiel über Kurt Tucholsky und ´das schöne Geschlecht`



Die für einen Darsteller und eine Darstellerin aus Gedichten, Prosatexten und Chansons entwickelte heiter provokante Szenenfolge über das Liebesleben des hauptstädtischen Schriftstellers "Theo" und vier seiner Partnerinnen basiert auf Texten Tucholskys, die er unter den Pseudonymen Theobald Tiger und Peter Panter veröffentlichte.
Das abwechslungsreiche Bühnenspiel dreht sich um Affären, Sehnsüchte und Enttäuschungen, um Ehekonflikte und Scheidung und gipfelt in der tiefen Liebe des Autors zu "Mary". Seine Publikumswirksamkeit bezieht es aus dem typischen leicht ironischen ´Berliner Humor` Tucholskys, mit dem er die widersprüchliche Beziehungen zwischen Mann und Frau überraschend heutig zur Sprache bringt. Und das lässt viele Zuschauerinnen und Zuschauer eigene Erfahrungen "mit de Liebe" schmunzelnd wiedererkennen.
„Wer sich ewig bindet . . . !“
Eine szenische Lesung heiterer Geschichten Anton Tschechows um`s Heiraten

Die zum geflügelten Wort gewordene Ermahnung Heiratswilliger, zu prüfen "ob sich das Herz zum Herzen findet" , verbindet drei sommerlich heitere Geschichten des liebenswerten russischen Erzählers und Dramatikers: Den tragikomischen Heiratsantrag eines jungen Schriftstellers ("Ein Mißgeschick"), die dramatische Selbstbefragung einer wohlbehüteten jungen Frau vor der Hochzeit ("Die Braut") und das absurd komische Aufeinandertreffen zweier ehegeschädigter Menschen beiderlei Geschlechts ("Der Bär").
Die künstlerische Interpretation dieser dialogreichen Geschichten beherzigt den Rat der Ehefrau des Dichters, der Schauspielerin Olga Knipper: "Ein Schauspieler muss Tschechow lieben, sich in ihn hineindenken; man muss die Menschen lieben, die er geschaffen hat." Junge wie ältere Zuhörer werden so in Gedanken und Konflikte der ´Helden` dieser Geschichten hineinversetzt.
Szenische Lesung poetischer und dramatischer Dichtung von Shakespeare und Fühmann
Poetische Verse von der Weisheit der Märchen des fast in Vergessenheit geratenen Schriftstellers der DDR, Franz Fühmann, und seine spannende Nacherzählung eines wenig aufgeführten dramatischen Shakespeare-Stücks, „Das Wintermärchen“ vermitteln die Vision beider Dichter von einer menschlichen Welt in ´kalter Zeit`. Auf bewegende Weise wird sie einem reifen Publikum in heutiger Zeit nahe gebracht.
„Morgen werden wir uns freu`n . . .“
Ein heiter-besinnliches literarisches Vorweihnachtsprogramm für die Erwachsenen

Unter diesem Motto des bekannten Kinderliedes steht eine schauspielerische Lesung wundersamer Weihnachtsgeschichten aus den weniger ´goldenen` Zwanziger Jahren, verfasst von einer Reihe beliebter deutscher Schriftsteller, wie Erich Kästner, Hans Fallada, Friedrich Wolf. Sie erzählen von den eigentlichen Hauptpersonen zu Weihnachten, den Kindern. Dabei geht es um spannende und lustige Erlebnisse mit wilden und zahmen Weihnachtsgänsen, traumhaft schönen Weihnachtsbäumen und kostbaren Weihnachtsgeschenken. Nicht zuletzt aber geht es um die für die Zukunft der Kinder brennend aktuelle Weihnachtsbotschaft, um die Verantwortung der Erwachsenen für das Leben der Kinder – wo auch immer!
Kurzweilige künstlerisch - literarische Land- und Seepartien vor 100 Jahren
Bekannte und weniger bekannte Schriftsteller erkunden die reizvolle märkische Umgebung Berlins. So der alte Fontane auf einer Segelpartie ins Wendische Spreeland und die jungen Dichter Hauptmann, Bölsche, Wille und Tucholsky mit Freundin zu Lande- am See, im Kiefernwald und in der Weite märkischer Landschaft. Eine unterhaltsame künstlerische Einladung an Berliner und ihre Gäste, die eigentümlichen Schönheiten von Land und Leuten ´jenseits der Großstadt` selbst zu entdecken und für eine Weile dem großstädtischen Stress zu entkommen!
Fröhliche und satirische Erinnerungen an eine berühmte Dichterkolonie

Humorvolle Erzählungen vom ´anstößigen Treiben` einer lebensfrohen Gemeinschaft unabhängiger Schriftsteller, Künstler und Publizisten im dörflichen Friedrichshagen um 1900, des legendären "Friedrichshagener Dichterkreises"! Mit der Schilderung eines freien gemeinschaftlichen Lebens und Schaffens und einer streitbaren Unbotmäßigkeit gegenüber preußisch- deutscher Obrigkeit bereiten zwei dieser literarischen ´Kolonisten`, Bruno Wille und Wilhelm Spohr, als "Sünder wider den Heiligen Amtsgeist" den Interpreten und ihren Zuhöhrern großes Vergnügen.
„Mich drang`s, so gerade zu genießen . . . !!“
Ein genussvolles Goethe–Programm (ab Herbst 2010)
Vorgestellt werden poetische, erotische, kulinarische und sonstige Genüsse des deutschen ´Dichterfürsten` bezeugt von ihm selbst und seinen Weimarer Partnerinnen ´für Leib und Seele`.
Die Honorare für alle Programme sind vorher persönlich zu vereinbaren und richten sich nach Programmlänge, Zahl der Mitwirkenden und eventuell anfallenden Reisekosten, unter Umständen auch nach den finanziellen Möglichkeiten der Veranstalter.
Alle Programme sind als Veranstaltungen der kleinen Form für einen Zuschauerkreis von ca. 40 – 60 Personen konzipiert.
Eine intime Bühne (bzw. ein Spielpodest von max. 4 x 3 Metern) ist wünschenswert, nicht Bedingung; für die meisten Programme reicht eine Fläche von 3 x 2 Metern.
Die Programme benötigen in der Regel zwei Tische mit zwei Stühlen bzw. Platz für eine minimale Dekoration und zwei Leselampen (bzw. Scheinwerfer).
Eine kleine Garderobe bzw. ein Aufenthaltsraum wird gebraucht.
Der Aufführungsort muss vorab zu besichtigen sein.

